Verlegung im Innenbereich Granitplatten
Mittelbett
Die Mittelbettverlegung stellt wie die Dünnbettverlegung ein Klebeverfahren dar, mit dem Unterschied, dass die Mörtelbettdicke 5-20 mm beträgt.
Mittelbettverlegung
GranitplattenDie Vorzüge des Mittelbettverfahrens respektive der Fließbett-Technik bestehen darin, dass in erster Linie größere Unebenheiten in der Estrichoberfläche ausgeglichen werden.
Ein weiterer, elementarer Vorteil zeigt sich bei der Verlegung von Werkstücken mit größeren Stärketoleranzen. Die Klebebettdicke beträgt hier 5-20 mm, wogegen Dünnbettmörtel nur über ca. 3-5 mm verfügen. Hieraus resultiert sogar die Möglichkeit, großformatige Platten von etwa 1,50 m Kantenlänge ohne nennenswerte Überzähne zu verlegen. Auch Platten in polygonaler Form in sortierten Stärken von z.B. 20-25 mm sind in dieser Verfahrenstechnik zu verarbeiten. Allerdings muss bei der Planung bedacht werden, dass der entsprechende Niveauunterschied zwischen Oberkante Fußboden und Estrich gegeben ist.
Mittelbettmörtel und Fließbettmörtel sind nicht genormt, erfüllen jedoch selbstverständlich die Anforderungen der DIN 18 156 Teil 2 und unterliegen als Werkmörtel der Fremdüberwachung. Die Vearbeitungsrichtlinien der Hersteller und die DIN 18 157 Teil 1, DIN 18352 sowie DIN 18 202 sind zu beachten.
Hinweise zur Verfugung finden Sie hier.